WolfCop © Ascot Elite Home Entertainment
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Artikel vom 12.11.2014 | Heimkino->Blu-Ray

WolfCop



Achtung: Werwolf-Trash!


Ob bei "Hammer" oder "Universal" produziert, ob unter Fred F. Sears oder John Landis entstanden - der Werwolf ist seit jeher gern gesehener Gast im Film. The Werewolf, Der Fluch von Siniestro, Teenwolf, American Werewolf aber auch zuletzt noch Wer (OYS-Review) finden ihre Fans .. ob das auch die Trash-Granate WolfCop tut, schauen wir uns hier an.

WolfCop © Ascot Elite Home Entertainment
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Lou verwandelt sich ...

Mediafacts
WolfCop © Ascot Elite Home Entertainment
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Blu-ray-Cover: WolfCop
Titel: WolfCop
Originaltitel: WolfCop
getestete Version: Blu-ray
Cast: Leo Fafard, Amy Matysio, Jonathan Cherry, Sarah Lind
Regie: Lowell Dead
Studio/Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Produktionsland: Kanada
Erscheinungstermin: 2014
Produktionsjahr: 2014
Spieldauer: 83 Minuten
Regioncode: 2
FSK: ab 16 J

Filmkurzbeschreibung


Vorstadt-Cop Lou Garou (wer ein wenig französisch kann und den Namen nur ein klein bisschen abwandelt, weiß was ihn erwartet) taugt wenig in seinem Beruf: er kommt meistens zu spät, ist völlig unmotiviert und säuft wie ein Loch. Doch nach einer neuerlich durchzechten Nacht, an die er sich nur noch bruchstückhaft erinnert, ändert sich sein Leben komplett - von nun an verwandelt er sich bei Vollmond in einen reißenden Werwolf-Cop, der immer noch besoffen aber nun deutlich motivierter für Ordnung und Gerechtigkeit sorgt!

Das meint Onyourscreen.de zum Film


Gehirn aus, Bier kaltstellen, Freunde einladen, B-Movie-Phaser auf Betäubung stellen. Wer das nicht tut und ernsthaft an sowas wie WolfCop herangeht, wird sich schnell furchtbar genervt fühlen. WolfCop ist Trash - gewollter Trash, aber Trash. Die nicht ganz so schlechte Story wird flankiert von miesen Witzen, drögen Dialogen, hölzernen Darstellern und unausgegorenem Schnitt. Die Pluspunkte darf man allerdings auch nicht übersehen: oft gorige, garnicht so schlechte Effekte, eine grotesk-witzige Maske, ab und an ordentliche Blutorgien (FSK 16?) und teilweise darf man sogar sagen, das WolfCop so etwas wie eine B-Movie-Hommage ans Monsterfilm-Genre ist.


Die Macher Lowell Dean, Hugh Patterson und Bernie Hernando machten mit ihrem Trailer zu WolfCop den ersten Platz beim CineCoup-Wettbewerb und heimsten als Siegesprämie ein Budget von einer Million Dollar ein, welches sie dann für den endgültigen Film verbraten durften - ausserdem gabs einen garantierten Kinostart in Kanada obendrauf. Eine Fortsetzung ist übrigens bereits angekündigt.

Das meint Onyourscreen.de zur Blu-ray


Passend zum Trash-Charakter des Film kommt auch das nett-grindhousige Cover daher. Die Blu-ray-Softbox steckt dazu im Pappschuber, ein Wendecover ist ebenso vorhanden. Die 83 Minuten des B-Movie sind ordentlich anzusehen, auch der Ton ist ok. Wer des Englischen mächtig ist, sollte eventuell auf den Originalton zurückgreifen, möglicherweise steigert das den Filmgenuß? Interessant und umfangreich kommt das Bonusmaterial daher - endlich mal wieder genug Stoff für Filmenthusiasten. Danke dafür!

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  • WolfCop<br>© Ascot Elite Home Entertainment
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Das Onyourscreen.de-Fazit zu WolfCop


Es gibt ja Trash der zum Kulterfolg mutiert, siehe die immer noch unfassbare Story zu Sharknado - das gelingt WolfCop zumindest hierzulande garantiert nicht. Trotzdem darf der Genrefreund sich diese witzig gemeinte und gewollt trashig fabrizierte Hommage an den Werwolf-Film ansehen - mit der richtigen Grundeinstellung dazu, wird man auch nicht enttäuscht. Viel Spaß mit WolfCop ... Dirty Harry ... only hairier!


© Text: onyourscreen.de / AS


 
 
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