Togetherness, Staffel 2 © Warner Home Video
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Artikel vom 26.04.2017 | Echtes Kino

Togetherness, Staffel 2



Bring it in.


Jay und Mark Duplass, ihrs Zeichens Autoren, Produzenten und zu einem Teil auch Darsteller, präsentieren die zweite Staffel von Togetherness, der Komödienserie über die glücklichen und weniger glücklichen Zeiten von vier Erwachsenen, die ihre Beziehungen nur sehr mühsam mit ihren ganz persönlichen Träumen vereinbaren können.

Englischer Trailer: Togetherness

Staffelkurzbeschreibung


Nachdem es zuletzt zwischen Brett und Michelle (Mark Duplass and Melanie Lynskey) fast zum Bruch gekommen ist, fragen sie sich jetzt, ob ihre Ehe überhaupt noch eine Zukunft hat. Alex (Steve Zissis - hat der sich neue Haare einpflanzen lassen?) sprüht vor Energie und kehrt nach seiner großen Chance als Schauspieler mit einer neuen Freundin nach Hause zurück. Und Michelles Schwester Tina (Amanda Peet) ist völlig von der Rolle, weil ihr klar wird, dass ihre biologische Uhr unaufhaltsam tickt. Das hält diese provisorische Familie aber nicht davon ab, sich den urkomischen und bangen Alltagsproblemen zu stellen, wobei wieder einmal deutlich wird, dass ihre besten Seiten immer dann zum Vorschein kommen, wenn sie beieinander sind.

Das meint onyourscreen.de zur Serie


Es war abzusehen, das eine Serie wie Togetherness kein Dauerläufer wird. Ob nun die Macher meinten keine neuen Ideen mehr entwickeln zu können oder die Quote zu schlecht war, spielt dabei eigentlich keine Rolle - es ist einfach nur schade! Der wahrscheinlichste Grund, wird aber wohl der ausbleibende Erfolg sein. Die zwischen Komödie und Drama changierende Serie Togetherness, so einfach und konzeptionell genial wie sie ist, ist halt nicht wirklich massentauglich. Eine Serie bei der es auch in der zweiten Staffel nicht spektakulärer als in der ersten wird, bei der man große Teile der hineingeschriebenen Unterhaltung zwischen den Zeilen und auch mal hinter dem Offensichtlichen finden muss, wird wohl nie ein Publikumsliebling. Wer aber bereit ist, sich auf solch ein Indie-Format einzulassen, den erwarten auch in der zweiten Staffel, noch mehr Freude an dieser so seltsamen und doch wieder normalen Familie. Auch die neuen (und leider letzen) acht Folgen mit ihren rund 27 Minuten konnten wir nahezu in einem Rutsch anschauen, ohne uns auch nur eine Minute gelangweilt zu haben. Diese doch so provisorische Familie, deren ab und an auch unsymphatischen Mitglieder es halt auch immer wieder schaffen liebenswert zu sein, uns vor so viele Fremdschäm-Momente zu stellen, zu düpieren und zu überraschen, ist jede gesehene TV-Minute wert.

Togetherness, Staffel 2 © Warner Home Video
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Schwestern unter sich

Das Onyourscreen.de Fazit zu Togetherness, Staffel 2


Die Brüder Duplass bleiben weiterhin ihrem Low-Cost-Ambiente treu - der daraus resultierende Indie-Look unterstützt auch in der zweiten Staffel Togetherness den Charme der Serie enorm. Wir können für die nunmehr komplette Serie (Staffel 1 und 2) ohne Wenn und Aber eine Kaufempfehlung aussprechen - kaufen, reinsehen, durchschauen (eine Folge geht noch und noch eine, und noch eine ...), fremdschämen, lachen, mitleiden und Spaß haben. Mehr zu Togetherness in unserem Review der ersten Staffel.


© Text: onyourscreen.de / AS


 
 
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