The Big bang Theory
Artikel vom 26.05.2011 | Heimkino->Serien

THE BIG BANG THEORY



Sind wir nicht alle ein wenig Nerd?


Warum zum Teufel sollte man sich eine Sitcom über zwei Nerds, ihre eher naive Nachbarin und zwei weiteren durchgeknallten Spinnern anschauen? Ganz einfach weils unfassbar witzig sein kann. Was den Produzenten - die bereits beispielsweise für Two and a Half Men oder Dharma & Greg verantwortlich zeichneten - da gelungen ist, ist fasst schon ein Phänomen. Wir haben uns die bisher erschienenen ersten beiden Staffeln angeschaut.

Kurze Serienbeschreibung


Mediafacts
The Big Bang Theory
Boxen: The Big Bang Theory
Serientitel: The Big Bang Theory
Originaltitel: The Big Bang Theory
Cast: Johnny Galecki, Jim Parsons, Kaley Cuoco, Simon Helberg, Kunal Nayyar
Produktion: Chuck Lorre, Bill Prady, Lee Aronsohn
Produktionsland: USA
Studio/Verleih: Warner
Produktionsjahr: von 2007 bis (voraussichtlich) 2014
Spieldauer je Folge: ca. 20 Minuten
Folgen insgesamt: 40 (bisher auf DVD in Deutschland)
Sprache: Deutsch (DD 2.0), Englisch (DD 2.0)
Regioncode: 2
Format: 16:9 - 1.77:1
Dr. Leonard Leakey Hofstadter (Johnny Galecki) und Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper sind Physiker, arbeiten am California Institute of Technology und leben in einer WG. Jung und intelligent sind sie beide, Sheldon aber der absolute Überflieger - Genie ist fast schon untertrieben, seine zwischenmenschliche Kompetenz dagegen tendiert gegen null. Die Wohnung der beiden Geeks liegt gegenüber der der attraktiven Kellnerin und angehenden Schauspielerin Penny. Die ist zwar leicht naiv aber mit ihrem halbwegs gesundem Menschenverstand den beiden im Meistern des täglichen Lebens meilenweit voraus. Gerade der alles ungewohnte hassende Sheldon gerät mit Penny das eine oder andere mal aneinander, Leonard dagegen wünscht sich nichts mehr als ein eine Beziehung zu ihr. Das unwirkliche Trio wird komplettiert durch die ebenso nerdigen Freunde und Kollegen unserer Protagonisten, zum einen dem jüdischen Ingenieur Howard Wolowitz und zum zweiten durch Rajesh Koothrappali, dem indischen Astrophysiker. Das sie alle auf Wissenschaften, Comics, Science-Fiction, Videospiele und alles was einem so an Klischees für den "Typus Nerd" einfällt stehen, ist ja fast selbstverständlich. Doch daneben dreht es sich bei allen - ausser Sheldon - meistens um das jeweils andere Geschlecht. Denn egal ob Blondchen oder Genie, Schwierigkeiten damit haben sie alle.

The Big Bang Theory

Das meint Onyourscreen.de zur Serie


Das einem solch extreme Charaktere in so kurzer Zeit so ans Herz wachsen können ist überraschend. Das schaffen so nicht viele Serien, vor allem keine komödiantischen. Möglicherweise liegt es einfach daran, das die Alltagssituationen in die unsere Helden geraten für jeden von uns halbwegs nachvollziehbar sind? Egal, festzuhalten ist, das uns The Big Bang Theory furchtbar unterhält, amüsiert und anspricht. Das ändern auch die oft unfassbar komplizierten Dialoge (oder im besonderen Sheldons Monologe), die vor allem wissenschaftlicher Natur sind, nicht; das diese anscheinend immer stichhaltig und belegbar sind zeichnet die Scripter der Serie zusätzlich aus. Daraus aber auch aus alltäglichem und vor allem den Zwangshandlungen von Genie Sheldon entstehen dazu zahllose Runninggags - ein unabdingbarer Bestandteil einer guten Sitcom. Weiterhin versteht es The Big Bang Theory einen immer wieder auf bekanntes aus diversen Videospiel-, Brettspiel- oder Filmuniversen treffen zu lassen. Dadurch ertappt man nur allzu oft den Nerd in sich selbst, fühlt sich dabei aber niemals schlecht. Auch der Bezug auf aktuelle Themen oder dem Zeitgeist entsprechende Stories (Beispiel: myspace oder Facebook) tragen dazu bei, das jede einzelne der nur circa 20 Minuten langen Serienfolgen interessant bleibt.
Im großen und ganzen ist es TBBT gelungen eine Randgruppe die eigentlich keine ist absolut sympathisch in den Mittelpunkt einer köstlich amüsanten Serie zu setzen und dafür muss man den Machern Chuck Lorre, Bill Prady und Lee Aronsohn wirklich dankbar sein.



Das meint Onyourscreen.de zu den DVD-Boxen


Die Boxen kommen in einer hochwertigen Amaray inklusive Slipcover, Staffel eins mit drei DVDs inklusive allen 17 Folgen und Staffel zwei verteilt die 23 Episoden auf vier Disks. Das Bonusmaterial ist übersichtlich aber wenigstens vorhanden, die Menüs einfach aber hübsch verpackt. Glücklicherweise bieten Bild und Ton keinen Anlass zur Kritik, auch der Originalton der Serie (in der vor allem Sheldon Cooper noch einen Tacken stranger rüberkommt als in der deutschen Synchro) ist vorhanden. Staffel drei wird wohl auch noch in diesem Jahr erscheinen, die Verträge für bis zu sieben Staffeln TBBT sind unter Dach und Fach. Es erwartet uns also noch viel Geek-Stoff die nächsten Jahre.

Onyourscreen.de-Fazit zu THE BIG BANG THEORY


Wenn Leonard Penny anhimmelt, Sheldon jammert weil der einzige zumutbare Platz im Raum besetzt ist, Howard wieder einmal eine fiese Anmache startet oder Raj per Skype von seinen Eltern "besucht" wird, dann ist das ein Fest für alle, nicht nur Nerds. Den Machern von Two and a Half Men ist es hier gelungen witzig zu sein auf einem deutlich höheren und intelligenterem Niveau, dafür ein herzliches Dankeschön. Math, science, history, unraveling the mysteries, That all started with the big bang!


© Text: onyourscreen.de / AS

 

Kommentare



Kommentar von Andi Leonhard | 02.07.2011, 23:14

Großartige Serie.
Kommentar von Bazinga! | 15.01.2012, 00:14

Bazinga!
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