Artikel vom 08.11.2012 | Heimkino->DVD

Short Reviews [1]



Gutter King, No Saints for Sinners, I Melt with you


Es gibt Filme, die erscheinen irgendwann auf DVD (oder Blu-ray) und so gut wie niemand hat irgendwas vorher davon gehört oder sie gar im Kino gesehen. Ab und an fallen sie einem in die Hände - wir machen daraus ein paar Short Reviews. Here we go ...

Cover: Gutter King

Gutter King - König der Kämpfer

Genre: Action | Produktionsjahr: 2010 | FSK: ab 18
Cast: Blake Logan, Casey Clark, Darryl Baldwin, David Mackey, Erica Ramirez
Regie: Keith Alan Morris

Filmkurzbeschreibung: Will ist hart im Nehmen, brutal und hartnäckig. Wenn er etwas will, dann bekommt er es in der Regel auch. Genau dieses Verhalten hat ihn in den Jugendknast gebracht, aus dem er gerade wieder entlassen wurde. Nun ist er bei einer Pflegefamilie untergebracht und will sein Leben ändern. Doch der Leibliche Sohn der Pflegefamilie mach ihm durch seine Provokationen immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Sein neuer Ziehvater möchte Wills Wut und seinen Hass in kontrollierte Bahnen lenken und schickt ihn zu einem Street-Fight-Trainer. Dort wird er in kürzester Zeit zum Superstar des Box-Stalls und macht sich auch auf der Straße einen Namen. Das aber passt dem leiblichen Sohn Paul nicht, denn diesen Platz wollte er für sich beanspruchen. Es kommt zum großen Showdown zwischen den beiden.


Kurzfazit: Kampfszenen kommen in diesem Streifen wirklich nicht zu kurz, sie sind auch recht ansehnlich und gut inszeniert. Die Charaktere spielen eine durchgehend gleichbleibende Rolle wobei Will der Kämpfer ist, jedoch eigentlich sehr ruhig und beschaulich wirkt. Der Ziehvater Bob spielt den harten, teils gewalttätigen Boxtrainer und Paul den nicht ganz ein schätzbaren, sadistischen Sohn. Sicherlich kein Meisterwerk in Sachen Story und Charakterdarstellung, jedoch recht unterhaltend.


Cover: No Saints for Sinners

No Saints for Sinners

Genre: Action | Produktionsjahr: 2011 | FSK: ab 18
Cast: Rick Crawford, James Cosmo
Regie: Nathan Frankowski

Filmkurzbeschreibung: Mickey O’Hara, ehemaliges Mitglied der IRA, ist im Drogenmilieu als Händler tätig. Doch als ein Deal vor die Hunde geht, muss Mickey seinen Partner umbringen. Da er nun um sein Leben fürchtet, flieht er nach Los Angeles, wo er neu anfangen und seine gewalttätige Vergangenheit hinter sich lassen will. Doch als ein Freund Ärger mit mächtigen Drogendealern bekommt, muss Mickey wieder zur Waffe greifen. Die beiden geraten immer tiefer in den Schlamassel bist kaum ein Ausweg mehr scheint.

Kurzfazit: Viel Geballer mit viel Blut und eine recht solide Storyline. Die beiden Protagonisten legen sich wirklich mit allen bösen Machenschaften von Los Angeles an, seien es korrupte Cops, dealende Blumenhändler oder Triaden. Und wenn man meint das Elend sei überstanden wird Mickey auch noch von seiner kriminellen irischen Vergangenheit heimgesucht. Trotz der mit der Zeit nervenden Synchro von Mickey ist der Film doch ganz gelungen.


Cover: I Melt with you

I Melt with you

Genre: Action | Produktionsjahr: 2011 | FSK: ab 18
Cast: Thomas Jane, Jeremy Piven, Rob Lowe, Christian McKay
Regie: Mark Pellington

Filmkurzbeschreibung: Richard, Ron, Jonathan und Tim sind alte Freunde aus College-Zeiten, die sich einmal im Jahr für eine Woche in Big Sur treffen, um dort Tims Geburtstag zu feiern und über alte Zeiten zu reden. Sie scheinen ganz normale Männer in ihren 40ern zu sein, mit Karrieren, Familien und Verantwortlichkeiten. Doch in dieser Woche ist nichts, wie es normalerweise ist: Sie konsumieren Unmengen von Drogen, feiern mit blutjungen Frauen, lassen in jeder Beziehung die Sau raus und wollen nicht wahrhaben, dass sie mitten in der Midlife-Crisis sind. Doch dann nimmt der Urlaub eine unerwartete Wendung, als ein lange vergessenes Versprechen wieder an die Oberfläche gebracht wird – und das Leben der vier Freunde niemals wieder so sein wird wie zuvor!


Kurzfazit: Ein recht verstörender Streifen, bei dem man nicht weiß wie man ihn einordnen soll. Anfangs fängt alles mit Gesprächen über alte Zeiten und heftigen Rausch-Partys an, spitzt sich im Laufe des Filmes jedoch dramatisch zu. Ein längst vergessenes Jugendversprechen ist der Auslöser dafür, dass das Treffen komplett aus den Rudern läuft. Eine Spannung die sich konstant bis zum Ende hin hält, wobei man erst ganz zum Schluss über den Auslöser der dramatischen Geschehnisse aufgeklärt wird.


© Text: onyourscreen.de / DB


 
 
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