Schmerzensgeld © Pandastorm
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Artikel vom 02.05.2015 | Heimkino->Blu-Ray

Schmerzensgeld



Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden


Was der Dschinn in der Wunderlampe doch für ein Weichei war - drei Wünsche und weg war er. Lusche! Der fiese Teekessel im modernen Märchen Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden verlangt den Besitzern schon mehr ab: Kleingeld im Austausch gegen Wehwechen, Dollarscheine gegen ordentliche Blessuren und so richtig fett Kohle gegen richtig dickes Leid.

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50 Shades of Geld im Teepot

Mediafacts
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Cover: Schmerzensgeld
Titel: Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden
Originaltitel: The Brass Teapot
getestete Version: Blu-ray
Cast: Juno Temple, Michael Angarano, Alexis Bledel, Alia Shawkat, Bobby Moynihan, Debra Monk, Billy Magnussen, Stephen Park
Regie: Ramaa Mosley
Studio/Vertrieb: Pandastorm Pictures
Produktionsland:USA
Erscheinungstermin: 2015
Produktionsjahr: 2012
Spieldauer: 101 Minuten
Ton: Deutsch, Englisch DTS-HD 5.1
Regioncode: 2
FSK: ab 12 J

Filmkurzbeschreibung


Fertig studiert, verliebt, verlobt, verheiratet und ziemlich pleite - alle anderen, selbst die unbegabtesten aus ihrem Bekanntenkreis haben es scheinbar zu irgendwas gebracht - nur Alice und John nicht. Aber wie das Schicksal eben so spielt, kommt das Pärchen in den Besitz eines magischen Teekessels, der ihnen immer dann Geld vor die Füße spuckt, wenn sie sich Schmerzen zufügen. Auf zur ersten Million, denken sich die beiden, und leben von nun an nach dem Motto: Wer reich sein will, muss leiden.
Sind es anfang kleinere Blessuren die sie sich zufügen, steigert man sich schnell über die schmerzhafte Ganzkörperenthaarung bis zum narkoselosen Zahnarztbesuch ... und das geht noch schlimmer, gemeiner und noch viiiiiel böser. Der plötzliche Wohlstand wundert alsbald dann auch die Nachbarschaft - doch schlimmere Zeitgenossen würden für den Kessel sogar töten. Der Geldsegen wird schnell genug zum Alptraum ... auch für die Beziehung von Alice und John.

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Das meint onyourscreen.de zum Film


Das Spielfilm-Regiedebut der Werbe-, Videoclip- und Dokumentar-Filmerin Ramaa Mosley The Brass Teapot (so der Originaltitel von Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden), basiert auf der von ihr selbst und Tim Macy entwicklten Comicbuchreihe. Das Budget von (kolportiert) unter einer Million Dollar und die nur 21 Drehtage, sieht man dem Werk tatsächlich nicht an. Dafür sorgen alleine die frischen Darstellungen von Juno Temple und Michael Angarano - keine Darsteller aus der allerersten Riege, aber beides Talente denen man gerne öfters begegnen möchte. Tadellose und erfrischende Leistung. Nicht ganz so frisch wie sie gerne möchte kommt dagegen die Thematik des Films daher - Schmerzensgeld wirkt wie die moderne Variante eines Märchens aus 1000 und einer Nacht. Die Einbindung diverser Greueltaten der vergangenen Jahrzente und Jahrhunderte (verursacht durch den Teepot) wirkt zudem aufgesetzt und störend, genauso wie der weise Mann aus China, der das Übel aus der Welt schaffen will - haben wir das nicht schon zu oft gesehen? Gremlins anyone? Die Komödie lebt von den absurden Einfällen der beiden Protagonisten wie sie sich denn gegenseitig Schmerz zufügen können. Die wirklich komischen Moment (die Killer-Rabbis sind wirklich witzig) kommen leider oft zu kurz.

Trailer: Schmerzensgeld

Das Onyourscreen.de-Fazit zu Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden


So richtig leiden, hoffen und bangen will man nicht mit Alice und John, auch wenn beide Hauptdarsteller ihr Bestes geben. Etwas zu langatmig und gewollt entwickelt sich die Geschichte - zu vorhersehbar sind die Ereignisse. Trotzdem haben wir es hier mit einer netten, oftmals komischen Version eines modernen Märchens zu tun, das man vor allem mit Kids im Teeniealter gemeinsam schauen darf und kann - sofern es den Eltern recht ist, wenn im Film auch mal einer ins Gras beißt, denn immer zimperlich kommt Schmerzensgeld nicht daher. Der ordentlich produzierten Blu-ray hat "Pandastorm" neben dem Wendeover noch einige Extras spendiert. So darf man sich an entfallenen Szenen, einem alternativen Anfang, dem Originaltrailer und einer Trailershow erfreuen. Schmerzensgeld - Wer reich sein will muss leiden kommt am 5. Mai 2015 in die Regale des Mediendealers eures Vertrauens.


© Text: onyourscreen.de / AS


 
 
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