Lost After Dark © Mad Dimension
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Artikel vom 06.03.2016 | Heimkino->Blu-Ray

Lost After Dark



Zurück in den Wald, hinein ins Verderben!


And you thougt the 80s were dead ...
Und wieder einmal findet sich eine Gruppe Jugendliche zusammen, um gemeinsam zu einer möglichst abseits gelegenen Waldhütte zu fahren. Warum? Keine Ahnung, ist doch auch egal - im normalen Leben würden diese Kids in dieser Konstellation sowieso nicht zusammenfinden. Denn was hat der Sportler mit der schönen Blonden, der Nette mit der schüchternen Brünetten und der Dicke mit der gruftigen Aussenseiterin schon gemeinsam? Eben, nichts - selbst das gleiche blutige und endgültge Schicksal bleibt ihnen erspart, denn einer von denen überlebt doch immer den oder die völlig durchgeknallten Mörder. Der Slasher-Film, ein Subgenre des Horror-Movie, wurde zu einem Mainstream-Erfolg in den 80er Jahren, der vorliegende Lost After Dark ist eine Hommage an eben diese Streifen. Wer weiß wovon wir reden, weiß auch was ihn in Lost After Dark erwartet ...
Achtung: Den blutigen Spaß dürfen wir gleich dreimal auf Blu-ray unter allen volljährigen Gewinnspielteilnehmern verlosen - merh dazu findet ihr unter dem Bericht.

Mediafacts
Lost After Dark © Mad Dimension
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BR-Cover: Lost After Dark
Titel: Lost After Dark
Originaltitel: Lost After Dark
getestete Version: Blu-ray
Cast: Robert Patrick, Alexander Calvert, Jesse Camacho, Mark Wieb
Regie: Ian Kessner
Vertrieb: Mad Dimension/Alive
Produktionsland: Kanada
Erscheinungstermin: 2016
Produktionsjahr: 2014
Spieldauer: 88 Minuten
Regioncode: 2
FSK: 18 Jahre

Filmkurzbeschreibung


Einer Gruppe Teenager schleicht sich von einer Schulfeier, um in der Waldhütte eines Freundes richtig zu feiern. Auf dem Weg haben sie allerdings eine Autopanne und stranden so bei einer scheinbar verlassenen Farm. Nach dem brutalen Mord an einem der Freunde, wird die Suche nach Hilfe zum Kampf ums nackte Überleben. Auf der Flucht vor einem Kannibalen, beginnt eine Nacht voll mit Blut und Schmerz!

Das meint Onyourscreen.de zum Film


Regisseur Ian Kessner hat sich scheinbar eine Menge Slasher angesehen, denn die Vorbilder sind mehr als eindeutig zu erkennen. Sein Lost After Dark erinnert beispielsweise (und sicherlich gewollt) an Horror-Ikonen wie Texas Chainsaw Massaker oder Freitag, der 13te - nur um mal zwei der zig Varianten zu nennen. Den Versuch genau dieses Genre bis zu einem gewissen Punkt zu ehren und doch wieder zu persiflieren unternahm man ja bereits beim erfolgreichen Cabin in the Woods, wobei dort deutlich mehr Budget zur Verfügung stand und am Ende auch eine extreme Kehrtwendung den Zuseher überraschen sollte. Überraschungen darf man in Lost After Dark nicht erwarten: hier wird aus der Gruppe an Jugendlichen und Erwachsenen die nach eben diesen suchen, einer nach dem anderen auf extrem blutige Weise gekillt. Der Retro-Slasher nimmt sich dabei nicht völlig ernst: vor allem die Dialoge und Verhaltensmuster der Charaktere nehmen scheinbar gewollt die genretypischen Dummheiten in Kauf, ja steigern sie sogar. Die größtenteils hand-made FX sind ordentlich blutig, der versierte Gorehound wird hier aber wenn überhaupt nur wenig neues entdecken können.

Original-Trailer: Lost After Dark

Das Onyourscreen.de-Fazit zu LOST AFTER DARK


In der Gesamtheit macht diese Kopie der billigen 80er Jahre Slasher wirklich Spaß - herausragendes ist den Machern allerdings nicht gelungen. Doch wenn wir ehrlich sind, gabs auch bei den typischen Vorbildern keine Highlights an denen der Zahn der Zeit vorbeigegangen ist. Selbst Ikonen wie John Carpenters Halloween oder die Nightmare on Elm Street-Filme erschrecken und schockieren heutzutage niemanden mehr so wie damals. Lost After Dark ist seit dem 04.03.2016 auf DVD und Blu-ray Disc erhältlich.


© Text: onyourscreen.de / AS / Presse


 
 
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