Last seen Juni 2018
Artikel vom 03.07.2018 | Rubriken->Last Seen

Last seen: 6/2018



... und das alles haben wir im Juni 2018 gesehen


Last seen … zuletzt gesehen. Das haben wir im vergangenen Monat im Heimkino, beim Streamingdienst unserer Wahl oder im Kino gesehen. Wir bedienen uns der üblichen 10/10er Wertungsskala - wobei wir anmerken wollen, dass noch nie ein Film bei uns die 10 erreicht hat, jeder Film ab einer 5er Wertung aber durchaus ansehbar ist und Klassiker gerne mal überbewertet erscheinen "könnten". Genug der Vorworte, hinein ins Wertungsvergnügen ... das hier alles haben wir im Juni 2018 gesehen und so haben wir es bewertet:

The Watch (2012, Komödie)
Wir mögen Ben Stiller, wir mögen Vince Vaughn, wir mögen Jonah Hill und vor allem mögen wir seit The IT-Crowd-Richard Ayoade ... aber The Watch mögen wir nicht. Da zündet einfach so gut wie kein Gag ... schade!
(4,5/10)

Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt (2019, Komödie, Romanze)
What the f... - krasser Scheiß, den uns Regisseur und Drehbuch-Co-Autor Edgar Wright (Shaun of the Dead, Hot Fuzz, The Worlds End) hier abliefert. Völlig durchgeknallt, total überdreht, prall gefüllt mit wuchtiger Musik, Comic-Action vom Feinsten und großartigen Darsteller. Anspruchslos aber geil!
(7/10)

Cargo (2017, Horror)
Das Setting des neuesten Netflix-Zombie-Movies kann sich echt sehen lassen. Leider machen Martin Freeman und Co. nur bis zu einem gewissen Punkt was draus - ab der Hälfte wirds dann eher ziellos ...
(6/10)

Wolfman (2010, Horror)
Das Remake sieht gut aus, fängt gut an und hat mit Benicio Del Toro einen richtig guten Hauptdarsteller ... leidet aber schnell an einem schlecht zusammengeschriebenen, unispiriertem Drehbuch. Schade!
(6,0/10)

Frankenstein - Der Schrecken mit dem Affengesicht (1965, Kaiju, Horror)
Klar, ihr wisst das ja - Klassiker haben bei uns immer einen Stein im Brett, Monsterfilme sowieso. Aber tatsächlich ist das was Ishirô Honda da 1965 produziert hat in allen Belangen ein wirklich guter Film. Tricktechnisch auf hohem Stand und mit einer durchaus spannenden Story versehen, dürfen wir hier mit "Frankenstein" mitfiebern ...
(7,5/10)

Frankenstein – Zweikampf der Giganten (1966, Kaiju, Horror)
Lange nicht so gut und trotzdem absolut sehenswert ist der Nachfolger zu Frankenstein - Der Schrecken mit dem Affengesicht der nicht wirklich an den Vorgänger anschließt. Im Gegensatz zu diesem ist hier auch das "Frankenstein" im Titel komplett irreführend, denn dieser Film läutete den Trend ein, bekannte Filmfiguren ohne Rücksicht auf Sinn und Story als Zugpferd vor einen Film zu spannen.
(6,5/10)

Tante Danielle (1990, Komödie)
Ehrlich, wirklich gut erzählt ist der Film nicht und hat auch ein paar Ecken in der Story, die einfach nicht zusammenpassen wollen. Aber: es ist einfach ein Heidenspaß, der abgrundtief bösen Tante Danielle zuzuschauen. Schaut da mal rein!
(7/10)

Der Volltreffer/The Sure Thing (1985, Romanze)
Wenn die 1980er was konnten, dann waren das Jugendromanzen. Und wenn dann noch der höchsttalentierte Rob Reiner (This is Spinal Tap!) den ebenso talentierten, jungen John Cusack durch das filmische Geschehen lotst, dann muss da was gutes herauskommen. Nice!
(7/10)

Outbreak - Lautlose Killer(1995, Katastrophenfilm, Thriller)
Komischerweise kommt Outbreak beim gemeinen Kinovolk garnicht so gut weg - sagt zumindest IMDb. Wir fanden den Wolfgang Petersen-Film mit Dustin Hoffman, Rene Russo sowie Morgan Freeman und Kevin Spacey als Hauptdarsteller höchst spannend und unterhaltsam.
(7,5/10)

Nowhere Boy (2009, Biopic)
"He's a real nowhere man, Sitting in his nowhere land, Making all his nowhere plans for nobody ..."
Das Biopic Nowhere Boy erzählt die unbekannten Jugendjahre des "The Beatles"-Star John Lennon. Zwischen Stief- und leiblicher Mutter hin- und hergerissen, gründet er seine erste Band und trifft auf Paul McCartney. Sicherlich nicht jedermanns Sache, aber sehr sehr starker Film!
(7,5/10)

The Thing (1982, Horror, SF)
Ohne Frage ist The Thing ein stimmiges Stück Gruselfilm. Eingeschlossen ins ewige Eis und den Machenschaften eines ausserirdischen Formwandlers ausgesetzt, traut sich die Crew eines arktischen Forschungscenters nicht mehr selbst über den Weg. Typisch John Carpenter (Stimmung, Bilder, Setting usw.), leider auch mit ein paar typischen erzählerischen Schwächen ... ansonsten wäre sicherlich auch eine höhere Wertung drin gewesen.
(7/10)



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