Last seen August 2018
Artikel vom 04.09.2018 | Rubriken->Last Seen

Last seen: 8/2018



... und das alles haben wir im August 2018 gesehen


Last seen … zuletzt gesehen. Das haben wir im vergangenen Monat im Heimkino, beim Streamingdienst unserer Wahl oder im Kino gesehen. Wir bedienen uns der üblichen 10/10er Wertungsskala - wobei wir anmerken wollen, dass noch nie ein Film bei uns die 10 erreicht hat, jeder Film ab einer 5er Wertung aber durchaus ansehbar ist und Klassiker gerne mal überbewertet erscheinen "könnten". Genug der Vorworte, hinein ins Wertungsvergnügen ... das hier alles haben wir im August 2018 gesehen und so haben wir es bewertet:

Ein Freund von mir (Komödie, 2006 )
Jaaa ... ernsthaft: Man kann auch deutsche Filme mögen. Der ist wirklich unterhaltsam - sehr eigen, aber unterhaltsam.
(6,5/10)

Die Uhr läuft ab / Ransom / The Terrorits (Thriller, 1974)
Geiselnahme, Flugzeugentführung, Terrorismus - solide präsentierter Thriller der heute (leider) noch so gut passt, wie zur damaligen Zeit. Sean Connery kommt hier eventuell etwas hölzern rüber, passt aber!
(6,5/10)

Die fetten Jahre sind vorbei (Drama/Komödie, 2004)
Deutsch-österreichische Koproduktion die die Rebellion dreier Jugendlicher aufzeigt, ausserordentlich gut gespielt von Daniel Brühl, Stipe Erceg und Julia Jentsch. Auch 14 Jahre später durchaus noch mit zeitgemäßer Anti-Globalisierungsthematik.
(7/10)

Kikuijros Sommer (Roadmovie, 1999)
Takeshi Kitano, eher bekannt für seine Yakuza-Thriller, zeigt sich hier in ungewohnt heiterer Weise in ungewohntem Genre gewohnt eigenwillig. Filme von Kitano mag man entweder, oder man schaltet nach 20 Minuten weg. Sicherlich haben wir es hier nicht mt seinem besten Film zu tun, aber für Fans allemale ein Highlight.
(7/10)

Hydra - The Lost Island (Monsterhorror, 2008)
OMG, was ein Mist. Nix gegen Trash, nix gegen billige Monsterfilmchen. Aber der hier ist einfach eine Gurke - nicht kaufen, auch nicht vom Grabbeltisch.
(2/10)

Mission Impossible I - V (Action, 1996-2015)
Eine Reihe, die sich - bis auf Teil 2 und 3 - konsequent weiterentwickelt hat. Erstaunlich dass das noch geht - wie es geht zeigt hier Tom Cruise. Vor allem die sorgfältig ausgearbeiteten, nur ganz dezent Computer unterstützten und nicht auf wildem Schnitt basierenden Actionszenen sind grandios und stehen dafür, dass man auch heutzutage noch auf traditionelle Art die besseren Actiononfilme herstellen kann.
MI: (6,5/10)
MI II: (5/10)
MI III (6/10)
MI IV: (7/10)
MI V: (7,5/10)


We are your Friends (Musikfilm, 2015)
Nun, man muss Musikfilme mögen - so grundsätzlich. Ausserdem sollte man nicht schon eine Hasskappe aufsetzen, hört man die ersten elektronisch erzeugten Klänge moderner tanzbarer Musik. Wer dann noch weiß was EDM heißt oder gar Tickets für das kommende Tomorrowland sein eigen nennt, ist bei diesem zwar vorhersehbaren, aber durchaus gelungen Musikfilm gut aufgehoben. Gerade für das (Musik-) Genre gibts ja auch ansonsten noch nichts anständiges - der Netflix-Versuch XOXO ging nämlich eher komplett in die Hose.
(7/10)

Chatos Land (Western, 1972)
Klasse Spätwestern mit einem spärlich auftauchenden Charles Bronson. Ungewohnt kritisch für eine US-Produktion, dazu storytechnisch auch fast minimalistisch. Wirkt dadurch eher wie ein Italowestern - aber einer von den richtig mitreissenden. Wuchtiger Film!
(7,5/10)

I, Tonya (Biopic, 2017)
Derbe unterhaltsames Biopic über Tonya Harding, die nicht nur wegen ihrer gestandenen Dreifachsprünge in den Schlagzeilen war. Schräg, bitterböse und ... aufschlussreich und basierend auf wahren Geschehnissen.
(7,5/10)

Monsieurs Claude und seine Töchter (Komödie, 2014)
Nette, frische Culture-Clash-Comedy aus Frankreich - passt in unsere Zeiten und zeigt, dass man Vorurteile auch überwinden kann ... wir hatten Spaß!
(7/10)

Extinction (Science Fiction, Netflix-Eigenproduktion, 2018)
Cooles SF-Setting, interessanter Twist, doof umgesetzt. Trotz Michel Pena (finden wir super!) fällt Extinction mit dem nach zwei Dritteln des Films eingesetzten Storytwist in sich zusammen. Die zusammengesponnene, danach angeführte Argumentation ist einfach komplett gaga. Schade, sah anfangs echt ordentlich aus.
(5,5/10)

Drag me to hell (Horror-Komödie, 2009)
Jo, nett eigentlich. Nicht immer gelingt der Story von Ivan und Sam Raimi (jaja, der Evil Dead-Rami) der Mix aus Horror und Komödie, aber insgesamt macht das Ding echt richtig Laune. (6,5/10)

Don't Breathe (Thriller/Horror, 2016)
Beginnt ganz entspannt, baut seine Charaktere ordentlich auf, schafft stimmig Sym- und Antipathien ... und auch wenn es los geht, schleicht der immer reale Horror ganz langsam auf dich zu und ... Bääääm, haut er dir mit Anlauf in die Magengrube. Spannend bis der Arzt kommt und ausserordentlich ordentlich produziert. Sequel bitte!
(7,5/10)

Wheelman (Thriller, Netflix, 2017)
Kann man einen Thriller komplett aus einem Auto heraus drehen? Kann man - tun man auch in Wheelman. Sicherlich hat der Plot aufgrund der gewollten Selbstbeschränkung mit ein paar ganz wenigen Logikproblemen zu kämpfen, bleibt dabei aber immer mordsmäßig spannend. Bewertet übrigens nicht jeder so gut wie wir, vielleicht hatten wir auch einfach viel Lust auf genau so eine Art von Film. (7/10)


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