Karas © © 2005 Tatsunoko Pro./KARAS Committee. ALL RIGHTS RESERVED
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Artikel vom 30.07.2019 | Heimkino->Blu-Ray

Karas



Visuell beeindruckender Kult-Anime


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Cover: Karas
Die sechsteilige OVA Karas wurde von "Tatsunoko Production" (u.v.a. The Soultaker, Speed Racer) produziert ... Anlass dazu war das 40-jährige Firmenjubiläum. Denn bereits 1967 startete das Unternehmen mit den ersten Anime-Produktionen. Karas vereint (vermutlich) auch deshalb ganz herkömmliche, klassische Zeichenstile mit aufregender und bahnbrechender 3D-Computergrafik, was den Anime zu einer Art Kritikerliebling machte und ihm einen gewissen Kultstatus einbrachte.

Serienkurzbeschreibung


In einem turbulenten Verwaltungs- und Vergnügungszentrum (inspiriert vom realen Tokioter Stadtteil Shinjuku) existiert eine von Monstern bevölkerte Parallelwelt, die von den Menschen längst vergessen wurde. Schon seit ewigen Zeiten sorgen Yurine und ein Karas für die Aufrechterhaltung der Ordnung zwischen beiden Welten. Ein ehemaliger Karas ist jedoch dabei, die Balance zu stören. Er hat eigenmächtig den Namen Ekou angenommen und beginnt nun einen Rachefeldzug gegen die Menschen. Eine Serie von rätselhaften Mordfällen hält die Polizei in Atem.

Karas © © 2005 Tatsunoko Pro./KARAS Committee. ALL RIGHTS RESERVED
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Die unterschiedlichen Animationsstile werden ...

An Karas ist so einiges ungewöhnlich - augenscheinlich vor allem die visuelle Herangehensweise, in der man ganz traditionellen Zeichenstil mit beeindruckenden Computeranimation abwechselte, aber vor allem auch verbunden hat. So können Figuren traditionell gezeichnet daherkommen, Dekore im Vordergrund oder komplette Backgrounds aber aus dem Rechner stammen - und umgekehrt! Das ist nicht vorhersehbar und Bild für Bild großartig umgesetzt. Vor allem aber spiegelt dieser Zeichenstilmix auch die Kernaussage der OVA wider. Denn offensichtlich wird in Karas die deutliche Kontroverse zwischen der traditionellen japanischen Kultur und ihrer modernen Entsprechung in der Konsumgesellschaft thematisiert. Problematisch, zumindest für nicht japanische Zuseher, ist, dass man die gesamte Komplexität kaum entschlüsseln kann, da hier Kenntnisse von Figuren des japanischen Volkglaubens von nöten wären. Diese Wesen (Yokai) spielen eine große Rolle und werden auch nicht unbedingt erklärt ... es hilft also durchaus nach ihnen zu googeln beim Seriengenuss. Ab und zu lenkt die herausfordende Handlung, in der sogar die Städte ihre eigene Persönlichkeit zu besitzen scheinen, davon ab, die wirklich fabelhaften Animationen zu bewundern ... aber man kann und sollte Karas sowieso mehr als einmal schauen.

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... anhand dieser beiden Screenshots deutlch

Anime- und Japan-Spezialist Nipponart (www.nipponart.de) veröffentlicht am 12. Juli die sechsteilige Anime-Serie Karas auf DVD und erstmals weltweit auch auf Blu-ray. Regie führte Keiichi Sato während sich Yoshihiro Ike für die Musik verantwortlich zeichnete. Die Medien kommen in einer Standard-Softverpackungen mit Wendecover und zwei Stickern.

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Bild links Bild rechts
  • Karas<br>© © 2005 Tatsunoko Pro./KARAS Committee. ALL RIGHTS RESERVED
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© Text: onyourscreen.de / BM
Schlagwörter: karas anime nipponart ova


 
 
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