Ip Man 4 © Koch Media
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Artikel vom 11.10.2020 | Heimkino->Blu-Ray

Ip Man 4: The Finale



Der Meister in Amerika


Ip Man 4 © Koch Media
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Blu-ray-Cover: Ip Man 4
Ip Man 4: The Finale erschien am 17. September bei Koch Films als Blu-ray und DVD sowie als Sammler-Edition im Blu-ray Steelbook. Damit schließt sich der Kreis um den historisch belegten Wing Chun-Meister und Lehrer des berühmten Bruce Lee, in einer Reihe die den zurückhaltenden, würdevollen Ip Man nicht nur in großartigen Abenteuern und Kämpfen porträtiert, sondern auch immer wieder dessen Einsatz für Toleranz und seine klare Einstellung gegen Fremdenhass in den Vordergrund stellt.

Filmkurzbeschreibung
Wing Chun Großmeister Ip Man (DONNIE YEN) kommt nach San Francisco, um eine Schule für seinen Sohn zu finden und seinen Schüler Bruce Lee beim Aufbau eines Wing Chun-Trainingscenters zu unterstützen. Die ungewöhnlichen Lehrmethoden Ip Mans sorgen für Anfeindungen von chinesischen und westlichen Martial Arts-Kämpfern. Besonders brutal geht dabei Barton (SCOTT ADKINS) vor, ein amerikanischer Marineoffizier, der die Auseinandersetzungen auf einen unausweichlichen Wettstreit der Kampfkunst-Disziplinen zuspitzt: Welche Martial Arts-Form ist die überlegene? Welche Nation kann den Sieg davontragen?

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Ip Mam in Action

Auch im Finale der wohl größte Martial Arts-Saga der letzten 20 Jahre, schlüpft natürlich Donnie Yen wieder in seine Paraderolle als Meister Ip Man. Yen ist wohl den meisten bekannt, natürlich und vor allem aus zig einschlägigen chinesischen Action-Filmen aber auch anspruchsvollen Martial Arts Epen (nur als Beispiel sei hier der weltbekannte Hero (2002) genannt) bekannt. Auch Hollywoodproduktionen stehen in seiner Vita, u.a. auch Rogue One: A Star Wars Story, in dem er den blinden Krieger "Chirrut Îmwe" gibt, selbstverständlich bewandert in Martial Arts ähnlichen Kampftechniken ... wie auch immer diese in einem Zukunftsszenario aus dem Star Wars-Universum heißen mögen. Und auch im Finale (really?) der Ip Man Reihe gibt er den Hauptprotagonisten in seiner extrem ruhigen, souveränen Art, egal ob mit Worten, Taten oder auch in seinen Kämpfen. Und natürlich sind die letztgenannten Kämpfe wie immer der eigentliche Star auch dieses Films. Tolle Choreographien, phantastische Stunts, großartige Kameraarbeit - hier und in den insgesamt sehr gut ausgewählten Darstelllern - selbst Scott Adkins als extrem fieser Charakter, macht eine gute Figur - liegt eindeutig die Stärke von Ip Man 4: The Finale. Drehbuch und Spannungsbogen sind ok, aber eben auch nur das.

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Passt gut in seine fiese Rolle: Scott Adkins als Sgt. Barton Geddes

Ihr kennt die Reihe noch nicht? Sollte man gesehen haben, wenn man mit chinesischen Filmen und der Wing Chun Kampfkunst etwas anfangen kann: 2008 erschien Ip Man, wurde 2010 mit Ip Man 2 und 2015 mit Ip Man 3 fortgesetzt (OYS-Review). Dazu erschien 2012 eine Serie mit rund 50 Folgen (und Kevin Cheng in der Titelrolle). Zudem gab es weitere Filme über Ip man, nämlich Ip Man Zero, Ip Man: The Final Fight, The Grandmaster sowie Master Z: Ip Man Legacy.


© Text: onyourscreen.de / AS


 
 
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