Schlagwörter: i'm a cyborg but thar's ok park chan-wook oldboy sympathy for mr. vengeance lady vengeance komödie drama süd-korea
I'M A CYBORG, BUT THAT'S OK
DVD/Blu-Ray Reviews->DVD
Seit dem Riesenerfolg von Einer flog über's Kuckucksnest ist die Psychiatrie ein beliebter Schauplatz für meist düstere Filmthemen geworden. Man denke nur an 12 Monkeys, Gothika, The Jacket – die Liste ließe sich beliebig verlängern. In der Irrenanstalt sucht und findet Hollywood skurrile Typen, dramatische Geschichten und oftmals bizarre Bilder. Genau hier, am vielleicht unwahrscheinlichsten Ort für herzergreifende Romantik spielt I'm a Cyborg, But That's OK. Und der südkoreanische Regisseur Park Chan-wook zeigt mit seinem tragisch-komisch-absurden Liebesfilm wirklich mal etwas ganz Neues aus der Anstalt – umso erstaunlicher, denn Park Chan-wook vermochte mit seiner brutalen Rache-Trilogie (Sympathy for Mr. Vengeance (2002), Oldboy (2003), Lady Vengeance (2005)) bisher vor allem Tarantino-Fans zu begeistern. Ein Liebesfilm von Park-Chan-wook? Keine Frage: I'm a Cyborg ist etwas ganz Besonderes.
Nach einem Suizidversuch wird Young-goon (Su-jeong Im) in die Psychiatrie eingewiesen. Dabei wollte sich die zerbrechliche junge Frau, als sie sich an ihrem Arbeitsplatz in einer Radio-Fabrik einen Stromschlag versetzte, gar nicht umbringen, sie wollte bloß ihre Akkus aufladen. Young-goon ist nämlich davon überzeugt, ein Cyborg zu sein. Sie musste jedoch ihrer Mutter versprechen, dieses Geheimnis für sich zu behalten. Daher weiß in der Nervenklinik niemand, wieso das Mädchen keine Nahrung zu sich nehmen will und stattdessen an Batterien leckt und mit Lampen und Getränkeautomaten spricht - niemand, bis auf ihren schizophrenen Mitpatienten Il-sun, der als antisozial gilt und sich in seinem bisherigen Leben vor allem für sich selbst interessierte. Er hält sich für einen meisterhaften Dieb, der sogar die Eigenschaften der anderen Patienten stehlen kann, um sie sich dann selber anzueignen. Doch hat Il-sun eine große Angst: Er befürchtet irgendwann zu verschwinden, immer kleiner zu werden und sich schließlich in einem Punkt aufzulösen. Als Young-goon immer schwächer wird, ist Il-sun der einzige der versteht, dass sie nichts essen will, weil sie befürchtet, dadurch kaputt zu gehen. Er hilft ihr nicht nur, wieder Nahrung aufzunehmen, sondern auch, ihre Bestimmung zu erfahren. Young-goon muss die weißen Männer (Krankenpfleger) töten, doch ihr Mitgefühl steht ihr im Weg. Und sie trägt ein weiteres Geheimnis in sich. Denn ein Cyborg wie Young-goon wurde schließlich nicht ohne Grund konstruiert.
Eine Person kugelt sich wild über den Fußboden, eine andere kreuzt schräg wie ein Skispringer das Bild. Eine Patientin mit enormer Leibesfülle, gekleidet wie eine feine Dame im Morgenrock, tupft sich unentwegt die Stirn. Ein Mann mit seltsamer Frisur sitzt auf einem Tisch und meditiert. Eine ältere Frau redet wirr auf Young-goon ein, die in einem Krankenbett über den Flur geschoben wird – willkommen im surrealen Psychiatrie-Märchen des Park Chan-wook. Es ist eine phantasievolle wie skurrile, zuweilen auch amüsante Welt voller Merkwürdigkeiten und Wunderlichkeiten die der Film von der ersten Szene an entwirft. Leider verfällt Park Chan-wook zu Beginn den Verlockungen des kuriosen Anstaltslebens allzu sehr, was sich zwar in träumerisch-bunten aber auch nervösen Bilderwelten niederschlägt. Zunächst bleibt es unklar, worüber der Film überhaupt handelt. Die Besonderheit der Geschichte zieht den Zuschauer dank des von Lim Su-jeong gespielten zauberhaften Charakters der Young-goon doch schnell in ihren Bann. Mit stillem, schüchternem Charme erinnert sie im positiven Sinne durchaus an Amélie (Die Wunderbare Welt der Amélie), nur ohne den ganzen französischen Kitsch, der diesen Film unerträglich macht. Young-goon hat ein hartes Los – sie ist ein Cyborg. Für sie persönlich ist das ist nicht weiter schlimm, sie nimmt ihr Schicksal mit einer natürlichen, kindlichen Selbstverständlichkeit hin. Doch weil ihr subjektives Empfinden und die objektive Welt nicht zusammenpassen, wird sie gezwungen, sich zu ändern. Il-sun ist zwar kein Cyborg, doch schafft er Verständnis für Young-goon aufzubringen. Er ist der einzige, der in ihr Innerstes blicken kann, ihr Wesen erkennt und es akzeptiert, wie es ist. Zwischen Gummizelle und Elektroschocktherapie entwickelt sich daraufhin eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die eine besondere Magie versprüht. Die Liebe der kindlich-naiven Charaktere für einander zeigt die ganze Kraft dieses Gefühls, weil sie so rein, so unschuldig wirkt. Die Liebe will hier nichts bezwecken und nichts besitzen, sie passiert einfach, ändert dabei aber alles. Wie Il-sun Young-goon zunächst das Mitgefühl stiehlt, damit sie als Cyborg zu ihrem wirklichen Wesen finden kann und ihr dann schließlich sein ganzen Mitgefühl zu Teil werden lässt, woraufhin er schließlich nicht mehr verschwindet, sondern wächst, ist nichts weniger als große Poesie. Näher an die Wirklichkeit des Gefühls bedingungsloser Liebe als in der Heizungskellerszene, in der Il-sun Young-goons Leben rettet, indem er für sie die Regeln der objektiven Welt außer Kraft setzt und ihr ein Modul zur Nahrungsverwertung in den Rücken einsetzt, kann man im Medium Film wohl nicht herankommen. Bei alldem wird „I'm a cyborg“ aber nie pathetisch. Im Gegenteil, die großen Gesten liegen in den vielen kleinen Details, die die Handlung in einer naiven Selbstverständlichkeit schweben lassen. So ruft Il-sun der ans Krankenbett gefesselte Young-goon zu:„Ich soll dich vom Getränkeautomaten grüßen".
I'm a Cyborg ist besonders. Er ist skurril, romantisch, poetisch, amüsant, und außerdem schwarz wie die Nacht. Denn unter der leichtfüßigen, zuckersüßen Oberfläche Young-goons liegen dunkle ...ja was schon?...genau...Rachegelüste! Und in der Rache kennt Park Chan-wook ja bekanntlich keine Kompromisse. So lässt der südkoreanische Regisseur den Cyborg im Tötungs-Modus auf rücksichtlosen Amoklauf durch die Anstalt gehen und das zu hüpfenden Walzerklängen – nur als Teil von Young-goons Halluzinationen natürlich. Praktisch aus dem Nichts folgt eine perfekt komponierte Actionszene im Garten der Klinik. Teilweise ungeschnitten und aus vogelperspektive gefilmt, wirkt Young-goons Gemetzel so realistisch und gleichzeitig so überzeichnet, dass man sich die Augen reiben muss und das Grinsen so schnell nicht mehr weg bekommt. Wer versuchen wollte, I'm a Cyborg irgendeinem Genre zuzuweisen, wird wohl spätestens jetzt aufgeben.
Äußerlich überzeugt die DVD in schöner Digipack-Hülle auf der ganzen Linie. Zwar gibt es kein Booklett, dafür aber einen ganzen Stapel schnieker Postkarten mit Filmmotiven. Bonusmaterial hat die Scheibe auch zu bieten, darunter Deleted Scenes, ein Berlinale-Special (Alfred-Bauer-Auszeichnung) und ein sehenswertes Making-Of, bei dem man unter anderem erfährt, wie Su-jeong für die Rolle der Young-goon bis auf die Knochen abmagerte und dass Park Chan-wook am Set mit „Herr Regisseur“ angesprochen wird.
Für den westlichen Film-Fan, manchmal etwas sehr befremdlich, hier und da vielleicht sogar ein bisschen nervig, aber eben ganz und gar nicht nach Schema F – das ist I'm a Cyborg, But That's OK. Ein Auge für Nuancen sollte man schon haben und sich auf jeden Fall nicht von jodelnden Koreanern abschrecken lassen (die gibt’s hier nämlich zur Genüge). Wer auf die linear gestrickten Fließband-Romanzen aus den Werkshallen Hollywoods steht, der sollte die Finger von diesem Stück liebevoller koreanischer Handwerkskunst lassen. Wir legen uns einfach mal fest: Nicht der Terminator, nicht Data von der Enterprise, Young-goon ist der beste Cyborg aller Zeiten (Wolverine ist ein Mutant!!) – das sollte man nicht verpassen.
I'M A CYBORG, BUT THAT'S OK
Rache ist süß, Liebe auch
DVD/Blu-Ray Reviews->DVD
08.07.2011
Seit dem Riesenerfolg von Einer flog über's Kuckucksnest ist die Psychiatrie ein beliebter Schauplatz für meist düstere Filmthemen geworden. Man denke nur an 12 Monkeys, Gothika, The Jacket – die Liste ließe sich beliebig verlängern. In der Irrenanstalt sucht und findet Hollywood skurrile Typen, dramatische Geschichten und oftmals bizarre Bilder. Genau hier, am vielleicht unwahrscheinlichsten Ort für herzergreifende Romantik spielt I'm a Cyborg, But That's OK. Und der südkoreanische Regisseur Park Chan-wook zeigt mit seinem tragisch-komisch-absurden Liebesfilm wirklich mal etwas ganz Neues aus der Anstalt – umso erstaunlicher, denn Park Chan-wook vermochte mit seiner brutalen Rache-Trilogie (Sympathy for Mr. Vengeance (2002), Oldboy (2003), Lady Vengeance (2005)) bisher vor allem Tarantino-Fans zu begeistern. Ein Liebesfilm von Park-Chan-wook? Keine Frage: I'm a Cyborg ist etwas ganz Besonderes.
Mediafacts
Titel: I’m a Cyborg, But That’s OK
Originaltitel: Saibogujiman kwenchana
getestete Version: DVD
Cast: Su-jeong Im, Rain, Hie-jin Choi
Regie: Park Chan-wook
Produktionsland: Südkorea
Studio/Verleih: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
DVD-Release: 2009
Produktionsjahr: 2006
Spieldauer: 105 Minuten
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (DD 5.1), Koreanisch (DD 5.1)
Regioncode: 2
Format: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Originaltitel: Saibogujiman kwenchana
getestete Version: DVD
Cast: Su-jeong Im, Rain, Hie-jin Choi
Regie: Park Chan-wook
Produktionsland: Südkorea
Studio/Verleih: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
DVD-Release: 2009
Produktionsjahr: 2006
Spieldauer: 105 Minuten
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (DD 5.1), Koreanisch (DD 5.1)
Regioncode: 2
Format: 16:9 - 1.77:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Kurze Filmbeschreibung
Nach einem Suizidversuch wird Young-goon (Su-jeong Im) in die Psychiatrie eingewiesen. Dabei wollte sich die zerbrechliche junge Frau, als sie sich an ihrem Arbeitsplatz in einer Radio-Fabrik einen Stromschlag versetzte, gar nicht umbringen, sie wollte bloß ihre Akkus aufladen. Young-goon ist nämlich davon überzeugt, ein Cyborg zu sein. Sie musste jedoch ihrer Mutter versprechen, dieses Geheimnis für sich zu behalten. Daher weiß in der Nervenklinik niemand, wieso das Mädchen keine Nahrung zu sich nehmen will und stattdessen an Batterien leckt und mit Lampen und Getränkeautomaten spricht - niemand, bis auf ihren schizophrenen Mitpatienten Il-sun, der als antisozial gilt und sich in seinem bisherigen Leben vor allem für sich selbst interessierte. Er hält sich für einen meisterhaften Dieb, der sogar die Eigenschaften der anderen Patienten stehlen kann, um sie sich dann selber anzueignen. Doch hat Il-sun eine große Angst: Er befürchtet irgendwann zu verschwinden, immer kleiner zu werden und sich schließlich in einem Punkt aufzulösen. Als Young-goon immer schwächer wird, ist Il-sun der einzige der versteht, dass sie nichts essen will, weil sie befürchtet, dadurch kaputt zu gehen. Er hilft ihr nicht nur, wieder Nahrung aufzunehmen, sondern auch, ihre Bestimmung zu erfahren. Young-goon muss die weißen Männer (Krankenpfleger) töten, doch ihr Mitgefühl steht ihr im Weg. Und sie trägt ein weiteres Geheimnis in sich. Denn ein Cyborg wie Young-goon wurde schließlich nicht ohne Grund konstruiert.
Das meint onyourscreen.de zum Film
Eine Person kugelt sich wild über den Fußboden, eine andere kreuzt schräg wie ein Skispringer das Bild. Eine Patientin mit enormer Leibesfülle, gekleidet wie eine feine Dame im Morgenrock, tupft sich unentwegt die Stirn. Ein Mann mit seltsamer Frisur sitzt auf einem Tisch und meditiert. Eine ältere Frau redet wirr auf Young-goon ein, die in einem Krankenbett über den Flur geschoben wird – willkommen im surrealen Psychiatrie-Märchen des Park Chan-wook. Es ist eine phantasievolle wie skurrile, zuweilen auch amüsante Welt voller Merkwürdigkeiten und Wunderlichkeiten die der Film von der ersten Szene an entwirft. Leider verfällt Park Chan-wook zu Beginn den Verlockungen des kuriosen Anstaltslebens allzu sehr, was sich zwar in träumerisch-bunten aber auch nervösen Bilderwelten niederschlägt. Zunächst bleibt es unklar, worüber der Film überhaupt handelt. Die Besonderheit der Geschichte zieht den Zuschauer dank des von Lim Su-jeong gespielten zauberhaften Charakters der Young-goon doch schnell in ihren Bann. Mit stillem, schüchternem Charme erinnert sie im positiven Sinne durchaus an Amélie (Die Wunderbare Welt der Amélie), nur ohne den ganzen französischen Kitsch, der diesen Film unerträglich macht. Young-goon hat ein hartes Los – sie ist ein Cyborg. Für sie persönlich ist das ist nicht weiter schlimm, sie nimmt ihr Schicksal mit einer natürlichen, kindlichen Selbstverständlichkeit hin. Doch weil ihr subjektives Empfinden und die objektive Welt nicht zusammenpassen, wird sie gezwungen, sich zu ändern. Il-sun ist zwar kein Cyborg, doch schafft er Verständnis für Young-goon aufzubringen. Er ist der einzige, der in ihr Innerstes blicken kann, ihr Wesen erkennt und es akzeptiert, wie es ist. Zwischen Gummizelle und Elektroschocktherapie entwickelt sich daraufhin eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, die eine besondere Magie versprüht. Die Liebe der kindlich-naiven Charaktere für einander zeigt die ganze Kraft dieses Gefühls, weil sie so rein, so unschuldig wirkt. Die Liebe will hier nichts bezwecken und nichts besitzen, sie passiert einfach, ändert dabei aber alles. Wie Il-sun Young-goon zunächst das Mitgefühl stiehlt, damit sie als Cyborg zu ihrem wirklichen Wesen finden kann und ihr dann schließlich sein ganzen Mitgefühl zu Teil werden lässt, woraufhin er schließlich nicht mehr verschwindet, sondern wächst, ist nichts weniger als große Poesie. Näher an die Wirklichkeit des Gefühls bedingungsloser Liebe als in der Heizungskellerszene, in der Il-sun Young-goons Leben rettet, indem er für sie die Regeln der objektiven Welt außer Kraft setzt und ihr ein Modul zur Nahrungsverwertung in den Rücken einsetzt, kann man im Medium Film wohl nicht herankommen. Bei alldem wird „I'm a cyborg“ aber nie pathetisch. Im Gegenteil, die großen Gesten liegen in den vielen kleinen Details, die die Handlung in einer naiven Selbstverständlichkeit schweben lassen. So ruft Il-sun der ans Krankenbett gefesselte Young-goon zu:„Ich soll dich vom Getränkeautomaten grüßen".
Deutscher Trailer: I’m a Cyborg, But That’s OK
I'm a Cyborg ist besonders. Er ist skurril, romantisch, poetisch, amüsant, und außerdem schwarz wie die Nacht. Denn unter der leichtfüßigen, zuckersüßen Oberfläche Young-goons liegen dunkle ...ja was schon?...genau...Rachegelüste! Und in der Rache kennt Park Chan-wook ja bekanntlich keine Kompromisse. So lässt der südkoreanische Regisseur den Cyborg im Tötungs-Modus auf rücksichtlosen Amoklauf durch die Anstalt gehen und das zu hüpfenden Walzerklängen – nur als Teil von Young-goons Halluzinationen natürlich. Praktisch aus dem Nichts folgt eine perfekt komponierte Actionszene im Garten der Klinik. Teilweise ungeschnitten und aus vogelperspektive gefilmt, wirkt Young-goons Gemetzel so realistisch und gleichzeitig so überzeichnet, dass man sich die Augen reiben muss und das Grinsen so schnell nicht mehr weg bekommt. Wer versuchen wollte, I'm a Cyborg irgendeinem Genre zuzuweisen, wird wohl spätestens jetzt aufgeben.
Das meint onyourscreen.de zur DVD
Äußerlich überzeugt die DVD in schöner Digipack-Hülle auf der ganzen Linie. Zwar gibt es kein Booklett, dafür aber einen ganzen Stapel schnieker Postkarten mit Filmmotiven. Bonusmaterial hat die Scheibe auch zu bieten, darunter Deleted Scenes, ein Berlinale-Special (Alfred-Bauer-Auszeichnung) und ein sehenswertes Making-Of, bei dem man unter anderem erfährt, wie Su-jeong für die Rolle der Young-goon bis auf die Knochen abmagerte und dass Park Chan-wook am Set mit „Herr Regisseur“ angesprochen wird.
Onyourscreen.de-Fazit zu I'M A CYBORG, BUT THAT'S OK
Für den westlichen Film-Fan, manchmal etwas sehr befremdlich, hier und da vielleicht sogar ein bisschen nervig, aber eben ganz und gar nicht nach Schema F – das ist I'm a Cyborg, But That's OK. Ein Auge für Nuancen sollte man schon haben und sich auf jeden Fall nicht von jodelnden Koreanern abschrecken lassen (die gibt’s hier nämlich zur Genüge). Wer auf die linear gestrickten Fließband-Romanzen aus den Werkshallen Hollywoods steht, der sollte die Finger von diesem Stück liebevoller koreanischer Handwerkskunst lassen. Wir legen uns einfach mal fest: Nicht der Terminator, nicht Data von der Enterprise, Young-goon ist der beste Cyborg aller Zeiten (Wolverine ist ein Mutant!!) – das sollte man nicht verpassen.
© Text: onyourscreen.de / MAD
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