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Artikel vom 03.09.2012 | Themen

Die Top-3 der schlechtesten Bond-Bösewichte



DIe miesesten Bond-Villains aller Zeiten


"Mein Name ist Bond. James Bond" - in noch 22 offiziellen Filmen über Großbritanniens berühmtesten Geheimagenten (der 23. namens Skyfall startet im Okober 2012) durften wir diesen Satz bis dato hören. Doch ein Bond-Film ist ja bekanntlicherweise immer nur so gut wie der Gegenspieler von 007. Dass Filmgrößen wie Gert Froebe, Curd Jürgens, Donald Pleasence oder Christopher Walken dabei eindrucksvolle Darbietungen ihres Könnens gezeigt haben, ist ja bekannt. Doch in den zahlreichen Filmen der James-Bond-Reihe gab es auch durchaus den einen oder anderen Totalausfall. Licht aus - Spot an! Hier sind sie: die drei schlechtesten Bond-Bösewichte aller Zeiten:

Platz 3: "Leben und Sterben Lassen"

Dr. Kananga (Yaphet Kotto)


Roger Moore als James Bond im Kampf gegen Voodoo-Beschwörer auf San Monique - das verspricht einen echten Bilderbuch-Bösewicht. Doch leider wurde der Film in den 70er Jahren gedreht - und so wird aus dem potentiellen Hohepriester Dr. Kananga schnell ein ordinärer Drogenboss, der in Restaurants Heroin verteilt. Eigentlich also eher ein Fall für Dirty Harry als für 007. Dass Kotto dann auch noch jeglichem Klischeebild des bösen schwarzen Mannes mit den Tütchen im Mantel entspricht, ist leider nur noch peinlich - bei Goldfinger hätte dieser Kananga höchstens ein paar Barren Gold tragen dürfen.


Platz 2: "Ein Quantum Trost"

Dominice Greene (Mathieu Amalric)


Ja, im letzten Daniel-Craig-Bond gab es tatsächlich einen Bösewicht - auch wenn man sich danach kaum noch an ihn erinnern kann. Ob es nun am lausigen Drehbuch oder an der öden Performance des französischen Schauspielers und Regisseurs Mathieu Amalric gelegen hat: die grässlichen Wackelkamera-Bilder des Films blieben einfach nachhaltiger im Gedächtnis als der Antagonist von 007. Dass es um Öl, geheime unterirdische Wasservorräte und eine künstlich herbeigeführte Dürre in Bolivien geht, begreift ohnehin kein Zuschauer bei dem inhaltslosen 22. Abenteuer von James Bond. Den Film kann man getrost vergessen - da passt es ganz gut, dass man dies beim Bösewicht ohnehin schon nach dem Verlassen des Kinos getan hat!

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Jonathan Pryce
Platz 1: "Der Morgen stirbt nie"

Elliot Carver (Jonathan Pryce)


Was den mehrfach ausgezeichneten Briten Jonathan Pryce geritten hat, in diesem langweiligen Agentenfilmchen den Oberschurken zu geben, der einen Krieg in China anzetteln will, um dort der größte Medien-Zampano zu werden, bleibt ein großes Rätsel. Dies ist umso erstaunlicher, als er dermaßen lustlos durch die Szenerien schleicht, als ob er schon bei den Dreharbeiten geahnt hätte, dass es diesmal wohl kaum für einen Preis bei den Filmfestspielen in Cannes ausreichen dürfte. Dass Pryce dank seiner Frisur und seiner Brille auch noch Deutschlands Prominenntenkoch Nummer Eins in Form von Alfred Biolek wie aus dem Gesicht geschnitten zu sein scheint, sorgt dann noch für zusätzliche Heiterkeit beim Betrachten des Films. Fehlt eigentlich nur noch ein geschmatztes "Hmmm. Lecker, lecker, lecker" ...


© Text: onyourscreen.de / MV/AS


 
 
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