Deadbeat © Studiocanal
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Artikel vom 14.08.2015 | Heimkino->Serien

Deadbeat



Führ' mich ins Licht


Nach The Office, Parks and Recreation und Arrested Development - wir lieben Arrested Development - kommt mit Deadbeat nun die neueste "geistreiche" Regiearbeit des talentierten Troy Miller auf den Heimkinomarkt zu. Die erste der beiden fertiggestellten Staffeln (eine dritte ist in Planung) bringt uns Studiocanal ab dem 20. August auf DVD und Blu-ray

Deadbeat © Studiocanal
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Deadbeat kommt am 20. August 2015 als DVD und Blu-ray

Serienkurzbeschreibung


Kevin Pacalioglu, genannt Pac, besitzt das übernatürliche Talent, als Medium Kontakt zu toten Menschen aufnehmen zu können. Der ansonsten ziemlich glücklose Kiffer versucht mit dieser Gabe ordentlich Geld zu scheffeln. Zusammen mit seinem besten Freund Roofie hilft er fortan einer nicht enden wollenden Reihe störrischer Geister aus New York ihre offenen Rechnungen in der Welt der Lebenden zu begleichen. Pac hat allerdings nicht mit dem Widerstand seiner größten Rivalin – dem prominenten und äußerst attraktiven Medium Camomile White – gerechnet…

Das meint Onyourscreen.de zur Serie


Das US-Videoportal "hulu" in Zusammenarbeit mit Brad Pitts Produktionsfirma "Plan B" (u.a. verantwortlich für Eat Pray Love, Killing Them Softly, World War Z, 12 Years a Slave, Resurrection – Die unheimliche Wiederkehr) sitzt bereits bei den Planungen zur dritten Staffel Deadbeat. Die erste Staffel läuft in Deutschland seit Juni auf Pro7fun und hätte sicherlich einen besseren Sendeplatz verdient. Auch wenn Tyler Labine als kiffender Looser Kevin Pacalioglu, Brandon T. Jackson als verständnisvoller Dealer Rufus "Roofie" Jones und Cat Deeley als gewissenloses Medium Camomile White einige Folgen brauchen um in die Gänge zu kommen, schafft es die Serie von Anfang an den Zuseher mit ihrem ganz eigenen Humor bei der Stange zu halten. Man hat zwar ständig das Gefühl, das Deadbeat recht preiswert produziert werden musste, aber selbst das wirkt irgendwann charmant. Zu Beginn noch etwas hölzern, spielt Tyler Labine seinen Charakter Kevin irgendwann so richt schön schnodderig, abgewichst und komisch. In jeder einzelnen Folge muss er dabei mindestens einen nicht zur Ruhe gekommenen Verstorbenen ins Licht führen, denn Kevin kann als einziger diese ruhelosen Geister sehen. Gerne sehen würde diese auch das fiese Möchtegernmedium Camomile, die ihre erstohlene Publicity durch Kevins Fähigkeiten bedroht sieht. Mit ihrer Assistentin Sue (sehr niedlch hier irgendwie - Lucy DeVito) versucht sie episodenübergreifend ihrem Kontrahenten das Leben schwer zu machen, und siehe da: wir haben auch eine Rahmenhandlung.


Das onyourscreen.de-Fazit zu Deadbeat


Vielleicht ist Troy Millers Geisterseherstory nicht so der Knaller wie es sein humoristisch nahezu unschlagbares Arrested Development war/ist, aber besser als die meisten Standard-Comedyserien ist Deadbeat allemale. Nach den ruck-zuck durchgesehen 10 Folgen à 22 Minuten der ersten freuen wir uns schon jetzt mit Be"geisterung" auf die folgenden 13 der nächsten Staffel.


© Text: onyourscreen.de / AS


 
 
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