Crawlspace © Universum Film
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Artikel vom 27.11.2013 | Heimkino->Blu-Ray

Crawlspace



Actionhorror aus Down Under


Klaustrophobische Dunkelheit und enge Gänge, tief unter der Erde. Eine geheime Forschungseinrichtung, unheimliche Experimente, blutige Brutalität - das ist Crawlspace – Dunkle Bedrohung. Regisseur Justin Aussie Dix nimmt in seinem Debutfilm bekannte Zutaten diverser Genregiganten und mixt diese mit seiner Kernkompetenz: Special Effects. Denn genau daher kommt der gute Mann, und das er sich in diesem Metier auskennt, kann man hier eindrucksvoll erleben.

Mediafacts
Crawlspace © Universum Film
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Cover: Crawlspace
Titel: Crawlspace - Dunkle Bedrohung
Originaltitel: Crawlspace
getestete Version: Blu-ray
Cast: Amber Clayton, Eddie Baroo, Peta Sergeant, Nicholas Bell, John Brumpton, Ditch Davey, Leslie Simpson, Justin Batchelor
Regie: Justin Aussie Dix
Produktionsland: Australien
Studio/Verleih: Universum
Erscheinungstermin: 2013
Produktionsjahr: 2011
Spieldauer: 87 Minuten

Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
Regioncode: 2
FSK: ab 18 J.

Filmkurzbeschreibung


Inmitten der australischen Wüste befindet sich die unterirdische Forschungseinrichtung Pine Gap - eine Art Down Under-Area 51. Der Kontakt zur Einrichtung bricht ab. Man schickt ein Elite-Team um die mögliche Bedrohung zu eliminieren und die dort forschenden Wissenschaftler zu evakuieren. Doch schnell stellt sich die Mission als Himmelsfahrtkommando heraus. Auf der Flucht hinaus aus der Einrichtung nimmt die tödliche Gefahr bizarre Formen an, die, wie sich herausstellt, mit den unheimlichen Experimenten zu tun hat, die hier unten wohl völlig außer Kontrolle geraten sind.

Das meint onyourscreen.de zum Film


Einen der Pluspunkte von Crawlspace finden wir direkt zu Anfang. Hier wird nicht lang rumgeeiert, hier gehts direkt zur Sache. Und das größte Manko des Streifens schicken wir auch noch voran: ab Mitte des Films will er mehr sein, als er sein müsste. Denn dann schickt Justin Austin Dix seine Protagonisten von einem Twist in den nächsten Storyturn - das hätte es wirklich nicht gebraucht. Wäre der gute Mann da reduzierter geblieben, wäre daraus ein noch besserer Horrorfilm geworden, als er es sowieso schon ist. Denn die Kombination aus Science Fiction, Splatter und handfester Action weiß durchaus zu überzeugen - nur etwas weniger wäre halt mehr gewesen.
Mit Eddie Baroo (Australia, Ghost Rider), Nicholas Bell (Mission: Impossible II, Shine – Der Weg ans Licht) und Leslie Simpson (The Descent – Abgrund des Grauens, Doomsday – Tag der Rache) hat man einige bekannte Gesichter der Horror-Szene an Bord. Budgetbegründet haben wir es hier trotzdem nicht mit der Topgarde der Darsteller zu tun, auch wenn diese durch die Bank ordentlich abliefern. Herausstellen möchten wir den Australier Ditch Davey, der bisher vor allem als Seriendarsteller glänzen konnte. Wir könnten schwören das der Mensch - der hier den Anführer der Elitetruppe gibt - sich alle "Dirty Harrys" und spätere Clint Eastwood-Streifen reingezogen hat. Davon mal abgesehen, das er dem jungen Clint recht ähnlich sieht, wirkt auch seine Mimik oft wie eine Eastwood-Kopie. Das ist übrigens nicht abwertend gemeint, im Gegenteil. Dieser Eindruck steht der Independent-Produktion gut zu Gesicht.

onyourscreenSHOTs

Bild links Bild rechts
  • Crawlspace<br>© Universum Film
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Das meint onyourscreen.de zur Blu-ray


Als Extras weißt die die Independent-Produktion, die übrigens von "Universum Film" in Deutschland vertrieben wird, einen Trailer, BD-Live-Inhalte sowie ein 30minütiges Behind the scenes auf. Nicht viel, aber eigentlich ok. Das man sich aber nicht die Mühe gemacht hat das Material zu untertiteln, bleibt hoffentlich eine Ausnahme. Ansonsten weißt die Blu-ray ein sattes Bild auf. Vor allem die vielen dunkeln Szenen kommen sauber rüber. Ein Wendecover lässt uns das hässliche 18er-FSK-Logo auf dem Titel verschmerzen.


Das Onyourscreen-Fazit zu CRAWLSPACE


Crawlspace - Dunkle Bedohung hat alles, was man von einem Horror-Actionfilm erwartet: geradlinige Charaktere, bedohliche Sets, blutige Sequenzen, ordentliches Kampfgetöse und prima Special Effects. Blendet man die Versuche der Macher aus, mehr Komplexität in die Story zu bringen als sie händeln konnten, kann man sich dem australischen, wirklich unterhaltsamen Low-Budget-Film und seiner Stimmung kaum entziehen. Wer einfach abschalten will und gruselige Action ohne großen Anspruch sucht, ist mit dem am 6.Dezember erscheinenden Film gut bedient.


© Text: onyourscreen.de / AS


 
 
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