Brotherhood of Blades © Pandastorm Pictures
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Artikel vom 05.09.2015 | Heimkino->Blu-Ray

Brotherhood of Blades



Opulentes Futter für Schwertkampffans


Drei Elitekämpfer, jeder bepackt mit seinem eigenen Leid, stehen ihren Mann - gemeinsam aber auch jeder für sich - in diesem vor allem visuell ansehnlichen Schwertkampf-Epos aus China.


Mediafacts
Brotherhood of Blades © Pandastorm Pictures
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Cover: Brotherhood of Blades
Titel: Brotherhood of Blades
Originaltitel: Xiu Chun Dao
getestete Version: Blu-ray
Cast: Chang Chen, Liu Shishi, Wang Qianyuan, Li Dongxue, Nie Yuan, Chin Shih-Chieh, Ye Qing, Zhou Yiwei, Zhu Dan, Zhao Lixin, Qiao Lei, Yang Yi, Gu Dian, Ye Xiangming, Yang Xiaobo
Regie: Lu Yang
Studio/Vertrieb: Pandastorm Pictures
Produktionsland: China
Erscheinungstermin: 2015
Produktionsjahr: 2014
Spieldauer: 112 Minuten
Ton:Deutsch, DTS-HD Master Audio 5.1 / Mandarin, DTS-HD Master Audio 5.1
Regioncode: 2
FSK: ab 16 J

Filmkurzbeschreibung


Die Ming-Dynastie beherrschte das chinesische Kaiserreich von 1368 bis 1644 ... wir schreiben das Jahr 1627, befinden uns also am Ende der Epoche die die Fremdherrschaft in China ablöste. Der Eunuch und Oberbefehlshaber der Geheimpolizei Wei wird dem jungen Kaiser Chongzhen zu mächtig. Die Versetzung in einen unbedeutenden Außenbezirk bringt aber leider nicht den gewünschten Erfolg - zu groß ist weiterhin Weis Einfluss. Drei Brüder, die als Assassine der kaiserlichen Garde angehören, werden daraufhin beauftragt den Eunuchen aufzusuchen und zur Strecke zur bringen. Doch schnell wird ihnen klar, das sie nur Figuren in einer weitreichenden Verschwörung sind. Werden sie ihren Auftrag ausführen?

Das meint Onyourscreen.de zum Film


Vorweg: wer grundsätzlich wenig Interesse an Martial Arts-Movies hat, wird mit Brotherhood of Blades nicht glücklich. Zwar legt der Streifen auch viel Wert auf Handlung und Dialoge, doch das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf Szenen mit ordentlichem Handgemenge. Zum Glück versteht man hier sein Handwerk - eine solide Mischung aus Einzel- und Massenfights, meistens mit scharf geschliffenen Schwertern, wird uns hier präsentiert. Auf Wire-Fu-Elemente und andere völlig überzogene Spielereien wurde dabei glücklicherweise weitestgehend verzichtet ... weitestgehend! Viel Zeit und Mühe hat man in die wirklich gefälligen Kampf-Choreographien gelegt, ebenso in die Bauten, Kostüme und netten CGIs. Auch hier kann Brotherhood of Blades - Kaiserliche Assasins überzeugen. Weniger positiv ist uns die Geschichte als solches im Gedächnis geblieben, auch wenn die Idee der drei Elitekämpfer mit ihren gemeinsamen aber auch so unterschiedlichen Motivationen garnicht so schlecht ist. Gemeinsam ist ihnen die Geldnot - der erste weil er eine Hure aus ihrem Bordell befreien will, der zweite weil er erpresst wird und der letzte, weil er Geld für eine Bestechung braucht. "Einer für alle, alle für einen" stehen sie für einander ein. Fraglich ist dabei, ob sie sich grundsätzlich auf der richtigen Seiten befinden? Und da ist auch ein wenig der Knackpunkt - die Backgroundstory ergibt nicht genügend Drama und erzeugt zuwenig Spannung - so wirklich will man den Heroen (sind das überhaupt welche?) nicht die Daumen drücken ...

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Gilt es zu töten: Wei

Das meint Onyourscreen.de zur Blu-ray


Die 112 Minuten Hauptfilm kommen wirklich schick daher - Schärfe, Kontrast und Farbigkeit bieten wenig Anlass zur Kritik. Der Ton ist ordentlich, ein wenig sattere Räumlichkeit vor allem bei den größeren Schlachten hätte es sein dürfen. Ärgerlicher ist mal wieder das Fehlen - bis auf den Trailer - jeglicher Extras ... wenigsten an ein Wendecover wurde gedacht.

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Assassin in Not

Das Onyourscreen.de-Fazit zu Brotherhood of Blades


Es ist nicht so das Brotherhood of Blades - Kaiserliche Assasins einen nicht unterhält. Die opulente Optik und die recht auf aufwendigen, dabei allerdings nicht wirklich überraschenden Choreographien machen schon Laune - doch wirklich begeistern, vor allem aufgrund der fehlenden Helden mit denen man mitfiebern darf, kann der am 18.09.2015 erscheinende Schwertkampffilm nicht. Wenn wir ein Rankingsystem hätten, wäre das ein typischer 5,5 von 10 Kandidat - kann man halt gucken!

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© Text: onyourscreen.de / BM


 
 
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