Arac Attack
Artikel vom 25.04.2011 | Heimkino->DVD

ARAC ATTACK – Angriff der achtbeinigen Monster



Hochglanz-Tierhorror-B-Movie


Eight Legged Freaks, so der Originaltitel des Films vom neuseeländischen Regisseur Ellory Elkayem, sollte ursprünglich auch in den USA Arac Attack heißen. Zu Zeiten des Irakkriegs konnte man aber schnell ein Iraq Attack heraushören, was man mit der Umbenennung umgehen konnte. Übrig bleibt ein Genrefilm wie er mittlerweile selten, vor allem mit einem solchen Aufwand, produziert wird.

Mediafacts
Arac Attack
Cover: Arac Attack – Angriff der achtbeinigen Monster
Titel: Arac Attack – Angriff der achtbeinigen Monster
Originaltitel: Eight Legged Freaks
getestete Version: DVD
Cast: David Arquette, Kari Wuhrer, Scarlett Johansson
Regie: Ellory Elkayem
Produktionsland: USA
Studio/Verleih: Warner Home Video
DVD-Release: 2003
Produktionsjahr: 2002
Spieldauer: 96 Minuten
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1), Spanisch (DD 5.1)
Regioncode: 2
Format: 16:9 - 2.35:1
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren

Film-Kurzbeschreibung


Eigentlich ist es ja immer das gleiche bei den sogenannten "Rache der Natur"-Filmen: der Mensch ist's schuld. Hier in diesem Streifen verliert ein Transportfahrzeug ein Fass mit einer hochgiftigen Substanz und wie selbstverständlich landet es in einem See nahe der kleinen Stadt Prosperity, rostet vor sich hin und verliert seine gefährlichen Chemikalien. Joshua, Besitzer einer Spinnen-Schauanlage gibt seinen Schätzchen Insekten aus dem verseuchten See zu fressen, woraufhin die Arachnoiden extrem wachsen. Wie zu erwarten wird Joshua von einem seiner Lieblinge angefallen, getötet und alle seine achtbeinigen Freunde können entfliehen.
Der kleine Mike erkennt als erster die Gefahr die von dem Zwischenfall augeht, doch so recht will im keiner glauben. Erst als die mittlerweile riesigen Untiere auf Menschenjagd gehen erkennen die Protagonisten des Films - Mike Mutter und Sherriff der Stadt, der Minenbesitzer McCormick und der recht durchgekanllte Radiomoderator Harlan - das die Stadt in größter Gefahr ist. Schnell versammelt man die noch lebenden Bewohner in der hiesigen Mall und macht sich auf die letzte Schlacht gefasst.



Das meint onyourscreen.de zum Film


Ein B-Movie mit 30 Millionen Budget? Ein B-Movie mit Roland Emmerich als Produzenten? Ein B-Movie aus dem Jahr 2002? Nun, stimmt und stimmt auch wieder nicht. Der Streifen erinnert mit seinem Handlungsstrang, der Einfachheit der Charaktere, der gewollt-ungewollten Komik extrem an ein typisches Tier-Horror-B-Movie - und ist doch eigentlich ein Stück Hochglanz-Celluloid. Zwar sind die computeranimierten Spinnen nicht immer auf höchstem Niveau, aber insgesamt bietet die Tricktechnik ein hollywoodesques Sehvergnügen - vor allem da sie zwischen maßloser Übertreibung und nahezu eklig wechselt. Sicher ist fast jede Szene einem Genreverwandten entliehen - zumindest hatten wir das Gefühl wirklich jede Szene schon irgendwo mal gesehen zu haben - aber auch das fördert nur die Anlehnung, ja fast Verneigung vor den klassischen Vertretern dieses Genres. Um es auf den Punkt zu bringen: Arac Attack ist amüsantes Popcornkino das auch genau das sein möchte. Dazu kommt, das einen der Plot durchaus das eine oder andere Mal zum Schmunzel bringt - und das durchaus gewollt.

Das meint onyourscreen.de zur DVD


Uns liegt Arac Attack im Snap Case vor - bei den meisten DVD-Sammler heutzutage nicht mehr unbedingt die beliebteste Verpackungsart, aber irgendwie passt es gerade zu dem Film besonders gut. Apropos gut: Bild und Ton sind prima und auch die Ausstattung lässt sich sehen: Originalkommentare von diversen Darstellern und dem Regisseur, zusätzliche Szenen, Trailer sowie Tonspuren in deutsch, englisch und spanisch. Aber vor allem Ellory Elkayems Kurzfilm "Larger than Life" machen die DVD zu einem Must-Have für Monsterfilm-Freunde. Rein ins Regal damit.

Onyourscreen.de-Fazit zu ARAC ATTACK – Angriff der achtbeinigen Monster


Ohne Frage: Arac Attack – Angriff der achtbeinigen Monster ist herrlich-trivialer B-Movie-Spaß auf optisch recht gutem Niveau. Mehr Perfektion bei den Computeranimationen hätte die gewollte Anlehnung an das trashig-schaurige Tierhorror-Genre zerstört - genau so wie es ist, ist es perfekt. Also: Hirn ausschalten, über Logikfehler hinwegschauen und hinein ins "Reich der Motorradfahrer killenden Springspinnen" ...


© Text: onyourscreen.de / AS


 
 
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