Alex Cross
Artikel vom 22.02.2013 | Heimkino->DVD

Alex Cross



Seriencast meets Literaturvorlage


Viele Cops, ein sadistischer Killer und jede Menge Leichen. Die besten Voraussetzungen für einen spannungsgeladenen Thriller, basierend auf der Alex Cross-Reihe von James Patterson, dessen Bücher bereits über 100 Millionen Mal verkauft und in 40 Sprachen übersetzt wurden. Vermutlich hätte man es jedoch beim Buch belassen sollen ...

Mediafacts
Alex Cross
Cover: Alex Cross
Titel: Alex Cross
Originaltitel: Alex Cross
getestete Version: DVD
Cast: Rachel Nichols, Giancarlo Esposito, Tyler Perry, Matthew Fox, Jean Reno
Regie: Rob Cohen
Produktionsland: USA
Studio/Verleih: Ascot Elite
DVD-Release: 2013
Produktionsjahr: 2012
Spieldauer: 97 Minuten
Sprache: Deutsch (DD 5.1), Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DD 5.1)
Regioncode: 2
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren

Filmkurzberschreibung


Der Polizeipsychologe Dr. Alex Cross (Tyler Perry) ist Leiter einer Einheit der Detroiter Polizei. Cross hat eine Frau, zwei Kinder und erwartet in Kürze ein drittes. Um mehr Zeit für seine Familie zu haben, will er einen Schreibtischjob in Washington D.C. annehmen. Davor muss er allerdings noch einen Killer (Matthew Fox), der Detroit unsicher macht, zur Strecke bringen. Der folterte das Vorstandsmitglied eines Konzern zu Tode und hat es anscheinend auf weitere führende Personen dieser Einrichtung abgesehen. Cross und sein Team haben die Aufgabe den Psychopathen "Picasso“, wie der Killer wegen der am Tatort hinterlassenen Zeichnung genannt wird, zu stoppen. Dessen Hauptziel scheint Konzernchef Mercier (Jean Reno) zu sein, der jedoch ist gerissener als man zunächst glaubt ...

Das meint onyourscreen zu dem Film


Die Besetzung dieses Streifens besteht aus etlichen bekannten Seriendarstellern. Da wären Mathew Fox aus Lost, Rachel Nochols aus Criminal Minds, John C. McGinley aus Scrubs und Giancarlo Esposito aus Breaking Bad. Ein recht gut bestückter Cast, der durch Jean Reno nochmals verstärkt wird. Jedoch macht eine gute Besetzung noch lange keinen guten Film. Die meisten der bekannten Darsteller sieht man dazu gerade ein bis zwei Szenen lang - allen voran Jean Reno.
Alex Cross ist sehr vorhersehbar, recht zusammenhanglos und findet sein Ende in einer scheinbar noch schnell dazugeschusterten Verschwörung. Die Hauptfigur Alex Cross, verkörpert von Tyler Perry, erinnert dank extremer Beobachtungsgabe etwas an Monk oder The Mentalist. Matthew Fox, der in die Rolle des sadistischen Killers Picasso schlüpft, spielt seine Rolle übrigens recht überzeugend wie wir finden. Anscheinend hat dieser seit Lost einiges an Kilos verloren und wirkt dadurch recht abgemagert, was wiederum irgendwie zu seiner Rolle passt. John C. McGinley verkörpert einen strengen Polizeipräsidenten, ist aber selbst für Dr. Cox-Fans in keinster Weise ernstzunehmen. Alex Cross weisst einfach zu viele Charaktere auf, wirkt konstruiert und arg überladen.

Fazit


Alex Cross ist ein recht durchschnittlicher Film, mit einer Story, die man in dieser Art und Weise schon viel zu oft gesehen hat. Das Ende wirkt recht zusammenhanglos angefügt, nur durch den Killer Picasso entsteht sowas wie Spannung. Wer den Film noch nicht gesehen hat, muss es auch nicht unbedingt - da gibt es genug Streifen in ähnlichem Stil, die deutlich besser umgesetzt wurden. Alex Cross erscheinbt ab dem 26. Februar 2013 als Kauf-DVD.


© Text: onyourscreen.de / DB


 
 
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